Jan Mankes & Charley Toorop
Vier Gemälde aus dem Museum MORE, jetzt als Socken. Mit einer Eule, die beim Maler wohnte, und einem Baum, der im Krieg blühte.
Die Museum-MORE-Kollektion
Vier Gemälde von Jan Mankes und Charley Toorop, eingestrickt in Socken aus 80 % Bio-Baumwolle. Nimm alle vier oder wähle deinen Favoriten.
Museum MORE × Kunstsokken
Alle vier in einem Set
Mit der Eule, der Baumreihe, dem blühenden Baum und der Vase mit Blumen.
Set ansehen€11,66 pro Paar
1 Jahr Garantie gegen Löcher
Wer war Jan Mankes?
Jan Mankes malte Vögel, Bäume und Menschen, still und sehr genau. Er lebte auf dem Land, in Friesland und später in der Veluwe, und wurde nur dreißig Jahre alt. Ein reicher Mann aus Den Haag half ihm: Aloysius Pauwels, der Chef einer Zigarrenfabrik. Pauwels schickte ihm Farbe, Bücher und sogar lebende Tiere zum Malen. Eulen, einen Falken, ein Frettchen und ein weißes Kaninchen.
„Ich versuchte, schöne Dinge zu machen, in aller Einfachheit.“


Große Eule auf Paravent, 1913. Sammlung Museum MORE.

Aus der Nähe: Jedes Kästchen ist eine Masche.
Friesland · 1913
Große Eule auf Paravent
Die Eule, die bei ihm wohnte
Eines Tages war unter den Tieren von Pauwels eine Schleiereule. Die Eule war sehr zahm. Sie bekam einen Käfig im Atelier, dem Raum, in dem Mankes malte. So konnte Mankes sie ganz aus der Nähe betrachten.

Auf dem Gemälde sitzt die Eule auf einem Paravent. Eulen können ihre Augen nicht bewegen, schreibt das Museum MORE. Darum schauen sie so starr. Mankes malte den Moment, in dem diese Eule ihren Kopf zu ihm drehte.
„Das ist wirklich ein Tier meiner Träume. Andere Vögel? Ich denke nicht mehr an sie.“

Große Eule auf Paravent, 1913. Sammlung Museum MORE.

Aus der Nähe: Jedes Kästchen ist eine Masche.
Aus der Sammlung des Museum MORE
Flieder, mit der Schleiereule auf ihrem Paravent rund um das Bein. Der Fuß ist schokoladenbraun.


Baumreihe, Anfang 1915. Sammlung Museum MORE.

Die Bäume rund um das Bein, der Acker als brauner Rand.
Bei Heerenveen · Anfang 1915
Baumreihe
Ein Spaziergang mit Annie
Ein Sandweg in Friesland, im Winter. Mankes malte die Eichen höher und dünner, als sie wirklich waren. So sehen sie aus wie die Säulen einer großen Kirche. Und schau genau hin: Auf dem Weg gehen zwei kleine Menschen.

Annie Zernike war Pfarrerin in der Kirche, in die die Familie Mankes ging. Sie war die erste Pfarrerin der Niederlande. Im September 1915, ein paar Monate nach diesem Gemälde, heirateten Jan und Annie. Danach hörte sie als Pfarrerin auf.
„Da gehen Jan und Annie, der Maler und seine Frau.“

Baumreihe, Anfang 1915. Sammlung Museum MORE.

Die Bäume rund um das Bein, der Acker als brauner Rand.
Aus der Sammlung des Museum MORE
Eisblau, mit den hohen Bäumen rund um das Bein und einem braunen Acker als Rand. Der Fuß ist graublau.
Wer war Charley Toorop?
Charley wollte zuerst Sängerin werden. Sie brachte sich das Malen selbst bei und entschied sich 1917 für die Kunst. Sie malte Bauern, Freunde und vor allem sich selbst: mindestens siebzehnmal. Ein Gesicht begann sie immer bei den Augen.
„Ich bin immer meinen eigenen Weg gegangen.“


Beemster, Blühender Baum, 1943. Sammlung Museum MORE.

Die Blüten rund um das Bein, der grüne Polder auf dem Fuß.
Beemster · 1943
Beemster, Blühender Baum
Ein Geheimnis auf der Rückseite
Es ist Krieg. 1943 machen die Deutschen Bergen zum Sperrgebiet, weil in der Nähe ein Flugplatz liegt. Charley Toorop muss aus ihrem Haus. Zweieinhalb Jahre wohnt sie bei anderen Leuten, auch in Beemster, einem flachen Polder nördlich von Amsterdam.

Die Deutschen wollen, dass alle Künstler Mitglied in ihrem Verein werden, der Kultuurkamer. Charley weigert sich. Jetzt darf sie ihre Arbeiten weder zeigen noch verkaufen. Um keinen Ärger zu bekommen, schreibt sie manchmal ein älteres Jahr auf ein Gemälde. Diesen Baum malte sie 1943. Auf der Rückseite steht 1940.
„Ich improvisiere einfach. Das mache ich jeden Frühling.“

Beemster, Blühender Baum, 1943. Sammlung Museum MORE.

Die Blüten rund um das Bein, der grüne Polder auf dem Fuß.
Aus der Sammlung des Museum MORE
Weiße Blüten und hellblauer Himmel rund um das Bein, der grüne Polder auf dem Fuß. Der Rand oben ist tiefblau.


Vase mit Blumen an einer Wand, 1951. Sammlung Museum MORE.

Der Blumenstrauß rund um das Bein, die Mauer in Blau auf dem Fuß.
Ihr sechzigstes Jahr · 1951
Vase mit Blumen an einer Wand
Sie malte weiter
1946 und 1947 wird Charley Toorop zweimal sehr krank. Danach kann sie sich schlechter bewegen und sprechen. Trotzdem malt sie weiter, jeden Tag ein paar Stunden. Diesen Blumenstrauß malt sie 1951, in dem Jahr, in dem sie sechzig wird.

Blumen malte sie nicht oft. Bekannt war sie vor allem für Bilder von sich selbst, auf denen sie dich fest ansieht. Hinter dieser Vase steht eine weiße Steinmauer. Sie hält die kräftigen Farben ruhig, schreibt das Museum MORE.
„Alles mache ich nach der Natur.“

Vase mit Blumen an einer Wand, 1951. Sammlung Museum MORE.

Der Blumenstrauß rund um das Bein, die Mauer in Blau auf dem Fuß.
Aus der Sammlung des Museum MORE
Dunkelblau, mit dem Blumenstrauß rund um das Bein. Auf dem blauen Fuß ist die Backsteinmauer in hellen Linien zu sehen.
Sieh sie dir im Original an
Das Museum MORE ist im alten Rathaus von Gorssel, im Osten der Niederlande. MORE steht für MOderner REalismus: Kunst, die zeigt, was der Maler wirklich sah. Das Museum hat drei Orte: Gorssel, Schloss Ruurlo und MORE Twickel in Delden. In Twickel hängen immer Werke von Jan Mankes. Wo die vier Gemälde gerade hängen, siehst du auf der Website des Museums. Auch das Museum selbst verkauft diese Socken.
Zurück zu den SockenGemälde: Sammlung Museum MORE. Selbstporträt mit Eule (1911): Museum Arnhem. Selbstporträt Charley Toorop (1928): Museum Boijmans Van Beuningen. Foto MORE Gorssel: Arend, CC BY 2.0. Die Strickbänder stammen aus den echten Strickdateien der Socken.








































